Lost in Translation

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Leis­tungs­fähig­keit, Ein­satz und Gren­zen von Emu­la­toren bei der Lang­zeit­be­wahrung di­gi­taler mul­ti­me­dialer Objekte am Bei­spiel von Com­puter­spielen

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Lost in Translation befasst sich mit der Emulation als Bewahrungsstrategie in der digitalen Langzeitarchivierung am Beispiel von Computerspielen und -kunst.

Der Autor widmet sich dem Herzstück dieser Technologie – den Emulatoren. Ihre Funktionsweise als Übersetzer für digitale Artefakte und ihr Entstehungsumfeld werden detailliert untersucht und dadurch prinzipbedingte, technische, pragmatische, rechtliche sowie sozio-ökonomische Schranken dieser Erhaltungsstrategie aufgedeckt und beschrieben.

Das Buch richtet sich nicht nur an Informatiker/-innen, sondern an alle betroffenen Wissenschaftsgebiete – in der Hoffnung einen Beitrag zum Diskurs und der Erhaltung unseres kulturellen Erbes zu leisten.

Lost in Translation (Cover)

188 Seiten, Hardcover.

Webseite zum Buch
Auf dieser Seite können Sie weiterführende Informationen wie das komplett verlinkte Literaturverzeichnis, eine Liste aller untersuchten Emulatoren (inkl. Links und Klassifikation), Definitionen und den Anhang des Buches abrufen.

Was bedeutet ‚Translation Gap‘?

Weiterführende Informationen
Der Autor widmet sich dem Thema der digitalen Langzeitbewahrung unseres kulturellen Erbes im Rahmen folgender weiterer Organisationen. Wir laden Sie herzlich ein mitzumachen:
 
Logo der Gesellschaft für InformatikDie Herausforderung des langfristigen Erhaltes und der Nutzung digitaler Objekte in kulturbewahrenden Institutionen bildet das Arbeitsfeld der gemeinsamen Fachgruppe „Langzeitarchivierung / Emulation“ der Gesellschaft für Informatik und nestor, dem Kompetenznetzwerk Langzeitarchivierung. Logo nestorDas Aufgabenspektrum spannt sich dabei von der Klärung konzeptioneller und rechtlicher Fragen bis zur Vermittlung technischer Lösungen für den praktischen Einsatz. Die Vielzahl unterschiedlicher digitaler Objekte – vom einfachen Textdokument bis hin zur komplexen multimedialen Anwendung – bedarf unterschiedlicher konzeptioneller und technischer Lösungen.
 
Arbeitskreis MedienarchäologieDer Arbeitskreis Medienarchäologie besteht aus einem interdisziplinären Team von Forschern, die sich mit dem Themengebiet der Medien- und Software-Archäologie befassen. Unser Arbeitskreis soll Austausch und Vernetzung fördern.


Zitiervorschlag

Loebel, J.-M.: Lost in Translation – Leistungsfähigkeit, Einsatz und Grenzen von Emulatoren bei der Langzeitbewahrung digitaler multimedialer Objekte am Beispiel von Computerspielen., Glückstadt: Verlag Werner Hülsbusch (vwh), 2014.

Inhaltsverzeichnis Vorwort

Rezensionen

Auch wer sich nicht für die letzten technischen Details der Software-Emulation interessiert, kann das Buch mit Gewinn lesen. Es verdeutlicht die Probleme, die bei der Langzeitarchivierung komplexer digitaler Objekte auftreten und unterstreicht gleichzeitig die Notwendigkeit, die Emulationsstrategie weiter zu entwickeln, wenn wir nicht den dauerhaften Verlust großer Anteile der heute bereits historischen und entsprechend zukünftig der heutigen digitalen Kulturgüter riskieren wollen.
SoftwareMuseum – Joachim Wedekind

Untersuchte Emulatoren

Literaturverzeichnis mit Links

Anhang: CLOC-Ausgaben der Codeanalyse von Emulatoren und weitere Downloads

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